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Vom Lehrling zum Weltstar

Inge Prader, Inge Prader Fotografie Wien

Die Erfolgsgeschichte von Inge Prader zeigt, wie ein reiner Zufall dazu führen kann, dass man seine berufliche Bestimmung findet.

Mit dem Vorhaben, eine Lehre machen zu wollen, landete ich damals eher zufällig bei einem Fotografen in Lienz. Es hat damals sofort „Peng“ gemacht. Die Fotografie faszinierte mich sofort, und dabei ist es auch geblieben.

Die Geheimnisse meines Erfolgs? Da wäre einmal der Ehrgeiz, den ich von Anfang an hatte. Ich war immer schon gierig nach Erfolg, Anerkennung und Liebe. Das hat mich bestimmt gepusht. Das hat mich weitergebracht. Das ist der Motor, der dich weitertreibt. Dann die Freude an der Arbeit: Natürlich ist es ein verlockender Anreiz, viel Geld zu verdienen oder auch etwas für einen guten Zweck zu tun. Aber die Freude an der Tätigkeit muss für mich immer mit dabei sein. Nicht zuletzt ist es die Kunst der Fotografie, die ich mit Leib und Seele ausführe. Die Aufgabe des Fotografen ist es, dass sein Gegenüber vergisst, dass er fotografiert wird. Sonst ist es nicht authentisch, unangenehm, wie eine Maske eben.

Im Lauf meiner beruflichen Laufbahn habe ich unzählige Menschen kennengelernt und dabei viel von ihnen gelernt. Das ist ein wahrer Profit aus diesem Beruf. Die Menschen, die man fotografiert, zu mögen, ist für mich eine Grundvoraussetzung dafür, dass ein gutes Foto entstehen kann. Fotografieren ist für mich eine Form der Kommunikation zwischen Menschen, und in dieser Kommunikation darf die Kamera, die Technik, keine Rolle spielen.

„Die Aufgabe des Fotografen ist es, dass dein Gegenüber vergisst, dass du fotografiert wirst.“



Mein Vorbild, Peter Lindberg, war eine Ausnahmeerscheinung in der Branche und zeigte vor, worauf es wirklich ankommt: Wenn das Allgemeine faszinierend ist, dann sieht man nicht die Falte, sondern das Ganze. Diese Betrachtungsweise macht letztendlich auch den Erfolg eines Models aus: Ausstrahlung und Charakter zählen, nicht eine vielleicht etwas zu groß geratene Nase oder nicht symmetrische Lippenlinie.

Das Beste an meinem Job: Es passiert ganz, ganz selten, dass man nicht doch noch etwas Gutes an einem Menschen findet. Das ist wirklich großartig, dass wir das kennenlernen dürfen.

www.prader.at
Online seit 21.02.2020 (Aktualisiert: 27.06.2022)
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