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Smartes Glas für das Forschungszentrum

Philipp von Lattorff , Boehringer Ingelheim RCV

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim setzt bei seinem neuen Krebsforschungszentrum auf Glas, das auf die Sonne reagiert.

Seit 75 Jahren gibt es Boehringer Ingelheim in Österreich, seit 1957 sind wir in Wien-Meidling ansässig. Der Standort Wien wird laufend durch Erweiterungen und Modernisierungen gestärkt. Nach einer neuen biopharmazeutischen Produktionsanlage, die im Herbst 2021 eröffnet wurde, bauen wir derzeit ein Forschungsgebäude für die Krebsforschung in Wien, das 2024 fertig gestellt werden wird. Ein hochmodernes, energieeffizientes und nachhaltiges Arbeitsumfeld ist uns dabei besonders wichtig.

„Wir sind das erste Unternehmen in Österreich, das für Beschattung vollautomatisiertes elektrochromes Glas verwendet. Damit kann der Kühlbedarf um über 30 Prozent gesenkt werden.“



Bei der Errichtung des Gebäudes kommen modernste Technologien zum Einsatz, die den Energie- und CO2-Verbrauch reduzieren. In das Dach und die Fassade wird etwa eine Photovoltaik-Anlage integriert, die auf 670 m² Fläche rund 120.000 KWh Strom liefert. Damit sparen wir etwa 40-45 Tonnen CO2 jährlich.

Mit der gewonnenen Strommenge könnten an die 30 Haushalte versorgt werden.
Bei dem 35 Meter hohen Gebäude kommt für die Beschattung elektrochromes Glas zum Einsatz. Dieses dunkelt sich vollautomatisiert ab, wenn es die Sonneneinstrahlung verlangt. Im Gegensatz zu einem windanfälligen, außenliegenden Sonnenschutz ist dieses System wetterunabhängig. Damit kann der Kühlbedarf um über 30 % gesenkt werden. Es gibt noch kein bekanntes, in Österreich realisiertes Projekt, bei dem diese Technologie eingesetzt wurde. Wir sind stolz, bei diesem Thema eine Vorreiterrolle einzunehmen.

www.boehringer-ingelheim.at
Online seit 20.12.2022 (Aktualisiert: 23.12.2022)
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