Kriegsrelikte bergen

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© EOD Munitionsbergung GmbH

Kriegsrelikte bergen

Fliegerbomben sicher entschärfen

Stefan Plainer, EOD Munitionsbergung GmbH

Stefan Plainer und seine Mitarbeiter:innen spüren die tausenden Kriegsrelikte in Österreichs Erde auf.

Knapp 1.000 Projekte pro Jahr, das hätten wir uns nicht träumen lassen, als wir 2009 zu viert die EOD Munitionsbergung aus der Taufe gehoben haben. Heute haben wir insgesamt 41 Mitarbeiter:innen, die in ganz Österreich im Einsatz sind. Unsere Arbeit beginnt, noch bevor auf einem Grundstück gebaut wird. Was viele nämlich nicht wissen: Unter der österreichischen Erde liegen bis heute noch zigtausend nicht entdeckte, scharfe Kriegsrelikte wie Bomben, Granaten und Geschoße aus dem Zweiten Weltkrieg.

Bevor Bauprojekte starten, führen wir deshalb geophysikalische Messungen durch. Sie zeigen uns, ob es Kriegsrelikte und damit potentielle Gefahrenquellen im Untergrund gibt. Wenn wir Kriegsrelikte wie Bomben entdecken, bergen und identifizieren wir sie und übergeben sie im Anschluss dem Entminungsdienst des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Erst dann kann gefahrlos gebaut werden.

„10.000 Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg aufspüren und bergen? Mit unserem stetig wachsenden Team schaffen wir das!“

Darüber hinaus werten unsere Spezialist:innen auch historische Dokumente und Kriegsluftbilder aus. Auf Basis der Auswertungen entstehen Gutachten, die Aufschluss über eine potentielle Gefährdung des betroffenen Grundstücks geben. Auch das ist eine wichtige Aufgabe, um den Schutz aller auf einer Baustelle Beschäftigten gewährleisten zu können.
Unsere größten Projekte drehen sich aktuell um die Untersuchung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen, den Bau der neuen u-Bahn-Linie in Wien sowie um die Errichtung und Neugestaltung von Infrastruktur-Projekten von ASFINAG und ÖBB.

Auch, wenn wir das mittlerweile seit zehn Jahren machen und echte Profis sind: wenn wir bei unserer Arbeit auf ein Kriegsrelikt stoßen, steigt unser Puls immer noch. Die Entdeckung von Kriegsrelikten allein ist noch nicht gefährlich, sehr wohl aber der falsche Umgang mit ihnen. Durch gezielte und laufende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter:innen bereiten wir sie bestmöglich auf ihren Einsatz vor und erhöhen so ihre Sicherheit.

www.munitionsbergung.at

Online seit 27.05.2024
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