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Etwas wagen für das Heil des ganzen Menschen

Claudia Hofmann, Mater Salvatoris Alten- und Pflegeheim GmbH

Im Pflegeheim Mater Salvatoris werden auch heute noch die Werte seiner mutigen Gründerinnen gelebt.

Das besondere an der Geschichte ist, dass nicht ICH etwas geschafft habe, sondern WIR – ein Reigen an ganz besonderen Menschen, die alle für sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und das Richtige taten. Worum geht’s? Um ein privates Pflegeheim im Eigentum eines katholischen Frauenordens. WAS? Das passt doch so gar nicht in das Format, um das es hier geht?!?!?
DOCH!

„Heute nennt man das Übergangspflege und heute ist das in aller Munde, was die Salvatorianerinnen bereits Ende der 1950er Jahre einfach taten.“



Mater Salvatoris wurde im Jahr 1957 von den Salvatorianerinnen gegründet. Das dies möglich war, ist einer Handvoll mutiger Frauen zu verdanken, die niemals fragten: „Wie soll das gehen?“ sondern immer nur „Was wird gebraucht?“ und dann einfach anpackten. Sie waren mutig genug, den Besitzer der „Villa Waldfried“ in Brunn bei Pitten (Bad Erlach, NÖ) einfach darauf anzusprechen, dass sein schönes, großes Haus ein geeigneter Platz für Kinder in der Nachkriegszeit sei, die sonst nichts hatten. Sie waren auch mutig genug, das desolate Haus mit eigenen Händen zu renovieren und zu adaptieren. Sie waren mutig genug, Neues zu wagen, als die Zeit danach verlangte. Die nächste Personengruppe, die Mater Salvatoris beherbergte, waren Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt noch Pflege benötigten, um zu Hause wieder zurechtkommen zu können.

Als es notwendig wurde, krempelten sie wieder die Ärmel hoch und errichteten einen Neubau, bauten diesen mehrmals um und erweiterten ihn. Sr. Christine erzählt noch gerne, wie sie als Novizin (also als „geistliche Schwester in Ausbildung“) im Winter mit klammen Händen Ziegel abklopfte, so dass sie für den Neubau weiterverwendet werden konnten. Und Sr. Anna kann berichten, wie das Essen in der ehrwürdigen Villa Waldfried zubereitet und dann mit dem Leiterwagen in den Neubau zur Verpflegung der Gäste und Bewohner/innen gebracht wurde.

Die Schwestern waren rund um die Uhr für die ihnen anvertrauten Menschen da, organisierten Veranstaltungen und Ausflüge, sorgten für die richtige Betreuung und hatten von der Pflege bis zur Haustechnik alles selbst in der Hand.

Bald schon holten sich die Salvatorianerinnen Mitarbeiterinnen – und auch den ersten Mitarbeiter – ins Team. Aber schon damals schrieben sie die Aus- und Weiterbildung groß und haben vielen Mitarbeiterinnen des Hauses, die Interesse zeigten, eine pflegerische Ausbildung ermöglicht. Monika Hochhofer zum Beispiel, die seit 1990 bei uns angestellt ist, hat als Hilfskraft in der Wäscherei begonnen. Heute ist sie Wohnbereichsleiterin und ausgebildete Palliativ-DGKS.

Genau zur richtigen Zeit erkannten die Salvatorianerinnen, dass die Leitung von Mater Salvatoris – mittlerweile ein Genesungs-, Wohn- und Pflegeheim für etwa 125 Bewohner/innen und Kurzzeitpflegegäste – in den Händen von „weltlichen“ Führungskräften gut aufgehoben sein wird, und sie wagten auch diesen Schritt. Im Jahr 2007 übernahm die erste Heimleiterin, die selbst keine geistliche Schwester war, das Haus. Die Salvatorianerinnen waren weiterhin offen, veränderungsbereit vertrauten darauf, dass es gut wird.
So kam es, dass dieses „Traditionshaus“ heute von einem jungen – Großteils männlichen – Führungsteam geleitet wird. Mater Salvatoris ist mehrfach ausgezeichnet in Bezug auf Qualität, betriebliche Gesundheit, Familienfreundlichkeit und darf häufig als Ausbildungsstätte und Vorzeigehaus fungieren. Es wird professionell gemanagt und strategisch geplant.

Es sind aber vor allem zwei Dinge, die dem Führungsteam nie verlorengingen: die Bodenhaftung (damit meinen wir auch: die Sicht für die Dinge, die es gerade braucht und das Anpacken, um diese umzusetzen) und die Orientierung an dem, was die Salvatorianerinnen vorgelebt haben. Es gab schon viele Steine im Weg … und aus den Steinen könnten in Zukunft sogar Felsen werden. Personal- und Geldknappheit bedrohen die gute Pflege unmittelbar. Aber mit diesem besonderen Spirit wird Mater Salvatoris obenauf bleiben!

www.mater-salvatoris.at
Online seit 28.11.2019
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