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Die Zukunft heißt Gemeinwohlökonomie

Johannes Gutmann, SONNENTOR Kräuterhandels GmbH

Johannes Gutmann setzt als innovativer Kräuter-Händler neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit.

SONNENTOR ist seit über 30 Jahren ein Pionier in der Bio-Branche. Vor allem die bunten Produktinnovationen im Tee- und Gewürzsortiment haben uns international bekannt gemacht. Unsere Fans schätzen zudem das ökologische Engagement. Mir ist bewusst, dass ich mit Ideen wie Verpackungen ohne Plastik, Produkte ohne Palmöl, CO2-neutralem Wirtschaften und direktem Handel mit den Bio-Bauern einst als ‚Spinner‘ galt. Heute sind diese Dinge aber für viele Unternehmen wegweisend, erklärt SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann. 330 Menschen arbeiten bei SONNENTOR in Österreich. 150 weitere sind es im Schwesterbetrieb in Tschechien. Dazu kommen weitere Niederlassungen in Rumänien und Albanien, sowie Anbauprojekte z.B. in Nicaragua und Tansania.

„Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für mich, dass das übergeordnete Unternehmensziel Gemeinwohl ist. Das bedeutet ein gutes Leben für alle. Das gilt für unser Team, Lieferanten und Handelspartner, genauso wie für unsere Fans. Grundstein dafür ist natürlich eine gesunde Umwelt. Aus diesem Grund muss so ressourcenschonend wie möglich gearbeitet werden.“



SONNENTOR arbeitet direkt mit Bio-Bauern zusammen. Das gemeinsame Ziel: eine enkeltaugliche Umwelt. Zur Förderung der kleinstrukturierten Landwirtschaft weltweit, setzt das Unternehmen auf „direct trade“. Durch den persönlichen Kontakt, kann die Qualität der Rohwaren und der sozialen Standards garantiert werden. Es gibt auch eigene Anbauprojekte, z.B. in Nicaragua und Tansania. Ein Großteil des Bedarfs kann bereits durch direkten Handel gedeckt werden. Rund 1.000 Bio-Bauern arbeiten mit dem Kräuterexperten direkt zusammen. Ein vom Weltmarkt unabhängiger Fixpreis, gehört genauso selbstverständlich zur Zusammenarbeit, wie regelmäßige Besuche vor Ort.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, im Einklang mit der Natur, ist die Basis. Deshalb wird bewusst auf umweltbelastende Rohstoffe wie Palmöl verzichtet. Jährlich wird eine CO2-Bilanz für den Firmenstandort Sprögnitz erstellt und das Kohlenstoffdioxid-Aufkommen durch Humusaufbau kompensiert. Ein Dritteldes Strombedarfs wird bereits selbst durch eigene Photovoltaikanlagen erzeugt – der restliche Bedarf wird ebenfalls durch Öko-Strom gedeckt. Die Reste von der Blattaufbereitung, werden als Mulch verwendet und die Abfälle von der Körneraufbereitung zu Pellets gepresst, die als Heizmaterial dienen. Trinkwasser wird aus einer eigenen Aufbereitungsanlage bezogen und Toiletten werden mit Regenwasser gespült. Bei der Verpackung wird auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt – z.B. wird seit 2009 kompostierbare Folie aus Holzfaser verwendet.

Seit 2011 ist SONNENTOR Pionierunternehmen der Gemeinwohlökonomie. Die Erhöhung des Gemeinwohls ist dabei das Ziel. Statt Konkurrenzdenken setzten wir auf Kooperationen auf Augenhöhe. Mit der Verpflichtung zur Gemeinwohlökonomie geht die Erstellung der Gemeinwohlbilanz einher. Ziel ist es, damit den Begriff Nachhaltigkeit methodisch messbar zu machen. SONNENTOR ist bestrebt immer neue Ziele im Sinne der Gemeinwohlökonomie zu setzen. Den aktuellen Gemeinwohlbericht gibt es hier zum Download.

www.sonnentor.com
Online seit 20.11.2019 (Aktualisiert: 27.06.2022)
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